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Rinderbraten Rezept – zart im Backofen mit Rotweinsauce

Zarter Rinderbraten in dunkler Rotweinsauce auf dem Teller, serviert mit Kartoffeln und grünen Bohnen als Weihnachtsessen.

Moin! Heute gibt’s ein richtig festliches Schmorgericht: Rinderbraten mit kräftiger Rotweinsauce – genau so ein Essen, das nach Sonntag, Winter und Weihnachten schmeckt. Der Braten wird im Ofen butterzart, die Sauce wird dunkel, sämig und einfach nur wow. Los geht’s!

Die Zutaten im Überblick

Damit dein Rinderbraten im Backofen richtig zart wird und die Sauce schön kräftig schmeckt, kommt’s vor allem auf drei Dinge an:

Gewürze: Lorbeer, Wacholder, Piment, Nelken und Pfefferkörner machen den Geschmack richtig rund.

Das richtige Fleisch: Schulter ist mein Favorit – schön saftig und perfekt zum Schmoren. Nacken oder Keule gehen auch.

Röstgemüse: Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebel und Knoblauch geben die Basis für eine dunkle Sauce.

Rotwein + Fond: Das sorgt für Tiefe, Farbe und dieses „Weihnachtsessen“-Feeling.

Tipps & Tricks

Topfboden nicht „sauber machen“ – der Bratensatz ist Gold für die Sauce.

Rotwein reduzieren lassen – das macht’s intensiv und nicht „weinig“.

Deckel drauf im Ofen = saftiger Braten.

Für noch mehr Aroma: ein kleines Stück Butter am Ende in die Sauce rühren.

Fleisch nicht trocken parieren – das Fett wird butterweich.

Das Video zum Rinderbraten Rezept

3 häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Braten wird nicht zart
→ Dann war er einfach noch nicht fertig. Schmoren ist Geduldssache. Lieber weiter garen und regelmäßig testen.

Sauce schmeckt bitter
→ Tomatenmark zu heiß geröstet oder Zwiebel/Lauch zu lange angebraten. Hier lieber kurz und mit Rühren arbeiten.

Sauce ist zu dünn oder klumpig
→ Stärke immer kalt anrühren und in kleinen Mengen einrühren, dann einmal aufkochen lassen – so wird’s perfekt.

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Variationen & Ideen

Rinderbraten Weihnachten: mit mehr Nelke & Piment (aber vorsichtig dosieren).

Ohne Alkohol: Rotwein durch Traubensaft + 1–2 TL Essig ersetzen.

Extra rustikal: mit Pilzen (Champignons) mit schmoren lassen.

Sauce mal anders: am Ende einen kleinen Löffel Preiselbeeren einrühren – mega zu Wintergerichten.

FAQ: Rinderbraten Rezept

Wie lange braucht Rinderbraten im Backofen?

Meist 3–4 Stunden bei 160°C, je nach Größe und Fleischstück.

Wie wird Rinderbraten richtig zart im Backofen?

Durch niedrige Temperatur, genug Flüssigkeit und Zeit – und erst rausnehmen, wenn die Gabel butterweich geht.

Wie kann ich Rinderrouladen-Soße selber machen – oder in diesem Fall Bratensoße?

Genau über Röstgemüse, Tomatenmark, Rotweinreduzierung und Fond – das ist die klassische Basis für dunkle Schmorsoßen.

Kann ich Rinderbraten auf dem Herd schmoren?

Ja! Dann sehr sanft simmern lassen und regelmäßig kontrollieren, dass nichts anbrennt.

Kann ich den Rinderbraten vorbereiten?

Unbedingt. Am nächsten Tag schmeckt er oft noch besser. Einfach in der Sauce abkühlen lassen und später langsam erwärmen.

Zarter Rinderbraten in dunkler Rotweinsauce, serviert mit Kartoffeln und grünen Bohnen als Weihnachtsessen.

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Mein Fazit zum Rinderschmorbraten

Dieses Rinderbraten Rezept ist ein echter Klassiker: zart geschmort im Backofen, mit einer dunklen Rotweinsauce, die richtig nach Festessen schmeckt. Perfekt für Weihnachten, Sonntage und alle Tage, an denen du dir (und deinen Gästen) was richtig Gutes gönnen willst.

Rinderbraten Rezept – zart im Backofen mit Rotweinsauce

Recipe by Marie
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Course: HauptgerichtCuisine: Deutsch, HausmannskostDifficulty: Mittel
Portionen

6

Portionen
Zubereitungszeit

25

minutes
Kochzeit

3

hours 
Gesamtzeit

3

hours 

25

minutes

Zarter Rinderbraten aus dem Ofen mit kräftiger Rotweinsauce – ein perfektes Winter- und Weihnachtsgericht, das nach Hausmannskost und Festessen schmeckt.

Kochmodus

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Zutaten

  • Für den Rinderbraten
  • 1 Bund Suppengrün (3 Möhren, 1 kleines Stück Sellerie, 1 kleines Stück Lauch, optional 1 kleines Stück Petersilienwurzel)

  • 1 Zwiebel

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1–1,5 kg Rinderbraten aus der Schulter (alternativ Nacken oder Keule)

  • Salz & Pfeffer

  • 2–3 EL Butterschmalz oder neutrales Öl

  • 1 TL Tomatenmark

  • 1 TL Zucker

  • 2 EL Balsamicoessig

  • 400 ml trockener Rotwein

  • 1–1,5 l Wasser/Gemüsefond/Rinderfond (Verhältnis grob 1:1 zur Fleischmenge)

  • 2 Lorbeerblätter

  • 4 Wacholderbeeren

  • 2 Pimentkörner

  • 2 Nelken

  • 1 TL Pfefferkörner

  • Zum Abbinden
  • Speisestärke (nach Bedarf)

  • 1 Schluck Rotwein

Anweisungen

  • Suppengrün grob würfeln. Ich trenne es gerne:
    Hartes Gemüse (Möhren, Sellerie, Petersilienwurzel) in eine Schüssel
    Schnell anbrennendes Gemüse (Zwiebel, Lauch, Knoblauch) in eine zweite Schüssel geben.
  • Rinderbraten von allen Seiten gründlich salzen & pfeffern.
    In Butterschmalz oder Öl rundherum sehr kräftig anbraten, bis sich eine schöne Kruste bildet. Je besser die Röstaromen, desto besser wird später die Sauce – wirklich!
  • Fleisch rausnehmen. Erst das harte Gemüse in den Topf geben und kräftig rösten. Dann Zwiebel, Lauch und Knoblauch kurz mitrösten (die verbrennen sonst).
  • Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten (Hitze etwas runter, sonst wird’s bitter). Zucker dazu, kurz karamellisieren lassen. Mit Balsamico ablöschen.
  • Dann kommt der Rotwein – und jetzt wird’s richtig lecker:
    Mehrmals mit Rotwein ablöschen und wieder reduzieren (du löst damit auch den Bratensatz). 2–3 Runden machen richtig viel aus für Farbe und Geschmack. Den letzten Schluck vom Rotwein nicht mehr verkochen lassen.
  • Mit Wasser/Fond aufgießen (ca. 1–1,5 l – je nach Fleischmenge).
    Gewürze rein, aufkochen lassen. Braten reinlegen (Fleischsaft vom Teller nicht vergessen), Deckel drauf.
  • Bei 160°C Ober-/Unterhitze ca. 3–4 Stunden schmoren.
    Jede Stunde einmal wenden. Ab 3 Stunden alle 20 Minuten testen: Wenn die Fleischgabel leicht rein- und rausgeht, ist er perfekt.
  • Braten rausnehmen. Sauce durch ein feines Sieb passieren.
    Speisestärke mit einem Schluck Rotwein anrühren, schrittweise einrühren und jeweils einmal richtig aufkochen lassen, bis die Konsistenz passt.
    Mit Salz abschmecken und den Braten in der Sauce wieder heiß ziehen.

Rezept-Video

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Marie Wolgast von den Foodblog Einfachgeschmack

Hallo, ich bin Marie – Köchin aus Leidenschaft, Food-Bloggerin und Kommunikationsdesignerin. Kochen war für mich schon immer mehr als nur eine Aufgabe. Es ist eine Möglichkeit, kreativ zu sein, Menschen zusammenzubringen und kleine Momente des Glücks zu schaffen. Weiterlesen

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